Zur Navigation | Zum Inhalt

Verantwortlich für den Inhalt

Freiraum GmbH - Büro für Spiel Sport und Reisen
Rennweg 79
1030 Wien

Österreich

Telefon: +43 (0)1 / 604 21 96
Fax.: +43 (0)1 / 602 69 44
E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Informationen gemäß E-Commerce-Gesetz

Firmenbuchnummer:
FN 104364 b

Umsatzsteueridentifikationsnummer:
ATU 15466305

Gerichtsstandort
Handelsgericht Wien

Mitgliedschaft bei der Wirtschaftskammer Wien

  1. Fachgruppe der Reisebüros Mitgliedsnummer: 6050640
  2. Landesgremium Wien für den Einzelhandel mit Spielwaren,
    Sportartikel, Korbwaren und Kinderwagen; Mitgliedsnummer: 3184717

Aufsichtsbehörden:
Finanzamt f. Wien 3 / 11, Schwechat, Gerasdorf
Erdbergstraße 192 - 196
1034 Wien

Steuernummer:
135 / 3246

Haftungsausschluss (Disclaimer)

1. Inhalt des Onlineangebotes
Der Autor übernimmt keinerlei Gewähr für die Aktualität, Korrektheit, Vollständigkeit oder Qualität der bereitgestellten Informationen. Haftungsansprüche gegen den Autor, welche sich auf Schäden materieller oder ideeller Art beziehen, die durch die Nutzung oder Nichtnutzung der dargebotenen Informationen bzw. durch die Nutzung fehlerhafter und unvollständiger Informationen verursacht wurden, sind grundsätzlich ausgeschlossen, sofern seitens des Autors kein nachweislich vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verschulden vorliegt.
Alle Angebote sind freibleibend und unverbindlich. Der Autor behält es sich ausdrücklich vor, Teile der Seiten oder das gesamte Angebot ohne gesonderte Ankündigung zu verändern, zu ergänzen, zu löschen oder die Veröffentlichung zeitweise oder endgültig einzustellen.

2. Verweise und Links
Bei direkten oder indirekten Verweisen auf fremde Webseiten ("Hyperlinks"), die außerhalb des Verantwortungsbereiches des Autors liegen, würde eine Haftungsverpflichtung ausschließlich in dem Fall in Kraft treten, in dem der Autor von den Inhalten Kenntnis hat und es ihm technisch möglich und zumutbar wäre, die Nutzung im Falle rechtswidriger Inhalte zu verhindern.
Der Autor erklärt hiermit ausdrücklich, dass zum Zeitpunkt der Linksetzung keine illegalen Inhalte auf den zu verlinkenden Seiten erkennbar waren. Auf die aktuelle und zukünftige Gestaltung, die Inhalte oder die Urheberschaft der verlinkten/verknüpften Seiten hat der Autor keinerlei Einfluss. Deshalb distanziert er sich hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller verlinkten /verknüpften Seiten, die nach der Linksetzung verändert wurden. Diese Feststellung gilt für alle innerhalb des eigenen Internetangebotes gesetzten Links und Verweise sowie für Fremdeinträge in vom Autor eingerichteten Gästebüchern, Diskussionsforen, Linkverzeichnissen, Mailinglisten und in allen anderen Formen von Datenbanken, auf deren Inhalt externe Schreibzugriffe möglich sind. Für illegale, fehlerhafte oder unvollständige Inhalte und insbesondere für Schäden, die aus der Nutzung oder Nichtnutzung solcherart dargebotener Informationen entstehen, haftet allein der Anbieter der Seite, auf welche verwiesen wurde, nicht derjenige, der über Links auf die jeweilige Veröffentlichung lediglich verweist.

3. Urheber- und Kennzeichenrecht
Der Autor ist bestrebt, in allen Publikationen die Urheberrechte der verwendeten Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu beachten, von ihm selbst erstellte Bilder, Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zu nutzen oder auf lizenzfreie Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte zurückzugreifen.
Alle innerhalb des Internetangebotes genannten und ggf. durch Dritte geschützten Marken- und Warenzeichen unterliegen uneingeschränkt den Bestimmungen des jeweils gültigen Kennzeichenrechts und den Besitzrechten der jeweiligen eingetragenen Eigentümer. Allein aufgrund der bloßen Nennung ist nicht der Schluss zu ziehen, dass Markenzeichen nicht durch Rechte Dritter geschützt sind!
Das Copyright für veröffentlichte, vom Autor selbst erstellte Objekte bleibt allein beim Autor der Seiten. Eine Vervielfältigung oder Verwendung solcher Grafiken, Tondokumente, Videosequenzen und Texte in anderen elektronischen oder gedruckten Publikationen ist ohne ausdrückliche Zustimmung des Autors nicht gestattet.

4. Datenschutz
Sofern innerhalb des Internetangebotes die Möglichkeit zur Eingabe persönlicher oder geschäftlicher Daten (E-Mail-Adressen, Namen, Anschriften) besteht, so erfolgt die Preisgabe dieser Daten seitens des Nutzers auf ausdrücklich freiwilliger Basis. Die Inanspruchnahme und Bezahlung aller angebotenen Dienste ist - soweit technisch möglich und zumutbar - auch ohne Angabe solcher Daten bzw. unter Angabe anonymisierter Daten oder eines Pseudonyms gestattet. Die Nutzung der im Rahmen des Impressums oder vergleichbarer Angaben veröffentlichten Kontaktdaten wie Postanschriften, Telefon- und Faxnummern sowie E-Mail-Adressen durch Dritte zur Übersendung von nicht ausdrücklich angeforderten Informationen ist nicht gestattet. Rechtliche Schritte gegen die Versender von sogenannten Spam-Mails bei Verstössen gegen dieses Verbot sind ausdrücklich vorbehalten.

5. Rechtswirksamkeit dieses Haftungsausschlusses
Dieser Haftungsausschluss ist als Teil des Internetangebotes zu betrachten, von dem aus auf diese Seite verwiesen wurde. Sofern Teile oder einzelne Formulierungen dieses Textes der geltenden Rechtslage nicht, nicht mehr oder nicht vollständig entsprechen sollten, bleiben die übrigen Teile des Dokumentes in ihrem Inhalt und ihrer Gültigkeit davon unberührt.

Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Reisebedingungen (ARB 1992) Anpassung an die Novelle zum
Konsumentenschutzgesetz BGBl. 247/93 und an das GewährleistungsrechtsÄnderungsgesetz,
BGBI. I Nr. 48/2001.


Gemeinsam beraten im Konsumentenpolitischen Beirat des Bundesministers
für Gesundheit, Sport und Konsumentenschutz in Entsprechung des § 73 Abs. 1
GewO 1994 und des § 8 der Verordnung des Bundesministers für wirtschaftliche
Angelegenheiten in der Fassung 1994 über die Ausübungsvorschriften für das
Reisebürogewerbe (nunmehr § 6, gem. BGBl. II Nr. 401/98).

Das Reisebüro kann als Vermittler (Abschnitt A) und/oder als Veranstalter (Abschnitt
B) auftreten.


Der Vermittler übernimmt die Verpflichtung, sich um die Besorgung eines Anspruchs
auf Leistungen anderer (Veranstalter, Transportunternehmen, Hotelier
usw.) zu bemühen. Veranstalter ist das Unternehmen, das entweder mehrere touristische
Leistungen zu einem Pauschalpreis anbietet (Pauschalreise/Reiseveranstaltung)
oder einzelne touristische Leistungen als Eigenleistungen zu erbringen
verspricht und dazu im Allgemeinen eigene Prospekte, Ausschreibungen usw. zur
Verfügung stellt. Ein Unternehmen, das als Reiseveranstalter auftritt, kann auch
als Vermittler tätig werden, wenn Fremdleistungen vermittelt werden (z. B. fakultativer
Ausflug am Urlaubsort), sofern es auf diese Vermittlerfunktion hinweist.
Die nachstehenden Bedingungen stellen jenen Vertragstext dar, zu dem üblicherweise
Reisebüros als Vermittler (Abschnitt A) oder als Veranstalter (Abschnitt B)
mit ihren Kunden/Reisenden (Anm.: im Sinne des KSchG) Verträge abschließen.

Die besonderen Bedingungen
– der vermittelten Reiseveranstalter, – der vermittelten Transportunternehmungen
(z. B. Bahn, Bus, Flugzeug u. Schiff) und – der anderen vermittelten
Leistungsträger gehen vor.

A. DAS REISEBÜRO ALS VERMITTLER

Die nachstehenden Bedingungen sind Grundlagen des Vertrages (Geschäftsbesorgungsvertrag),
den Kunden mit einem Vermittler schließen.

1. Buchung/Vertragsabschluss
Die Buchung kann schriftlich oder (fern-)mündlich erfolgen. (Fern-)Mündliche
Buchungen sollten vom Reisebüro umgehend schriftlich bestätigt werden.
Reisebüros sollen Buchungsscheine verwenden, die alle wesentlichen Angaben
über die Bestellung des Kunden unter Hinweis auf die der Buchung zugrunde
liegende Reiseausschreibung (Katalog, Prospekt usw.) aufweisen. Der Vermittler
hat im Hinblick auf seine eigene Leistung und auf die von ihm vermittelte
Leistung des Veranstalters entsprechend § 6 der Ausübungsvorschriften für das
Reisebürogewerbe auf die gegenständlichen ALLGEMEINEN REISEBEDINGUNGEN
hinzuweisen, auf davon abweichende Reisebedingungen nachweislich aufmerksam
zu machen und sie in diesem Fall vor Vertragsabschluss auszuhändigen.
Soweit Leistungen ausländischer Unternehmer (Leistungsträger, Reiseveranstalter)
vermittelt werden, kann auch ausländisches Recht zur Anwendung gelangen.
Derjenige, der für sich oder für Dritte eine Buchung vornimmt, gilt damit als Auftraggeber
und übernimmt mangels anderweitiger Erklärung die Verpflichtungen
aus der Auftragserteilung gegenüber dem Reisebüro (Zahlungen, Rücktritt vom
Vertrag usw.). Bei der Buchung kann das Reisebüro eine Bearbeitungsgebühr
und eine (Mindest-)Anzahlung verlangen. Die Restzahlung sowie der Ersatz von
Barauslagen (Telefonspesen, Fernschreibkosten usw.) sind beim Aushändigen
der Reisedokumente (dazu gehören nicht Personaldokumente) des jeweiligen
Veranstalters oder Leistungsträgers beim Reisebüro fällig. Reiseunternehmungen,
die Buchungen entgegennehmen, sind verpflichtet, dem Reisenden bei
oder unverzüglich nach Vertragsabschluß eine Bestätigung über den Reisevertrag
(Reisebestätigung) zu übermitteln.

2. Informationen und sonstige Nebenleistungen
2.1. Informationen über Pass-, Visa-, Devisen-, Zoll- und gesundheitspolizeiliche
Vorschriften
Als bekannt wird vorausgesetzt, dass für Reisen ins Ausland in der Regel ein
gültiger Reisepass erforderlich ist. Das Reisebüro hat den Kunden über die
jeweiligen darüber hinausgehenden ausländischen Pass-, Visa- und gesundheitspolizeilichen
Einreisevorschriften sowie auf Anfrage über Devisen- und
Zollvorschriften zu informieren, soweit diese in Österreich in Erfahrung gebracht
werden können. Im Übrigen ist der Kunde für die Einhaltung dieser Vorschriften
selbst verantwortlich. Nach Möglichkeit übernimmt das Reisebüro gegen Entgelt
die Besorgung eines allenfalls erforderlichen Visums. Auf Anfrage erteilt das
Reisebüro nach Möglichkeit Auskunft über besondere Vorschriften für Ausländer,
Staatenlose sowie Inhaber von Doppelstaatsbürgerschaften.
2.2. Informationen über die Reiseleistung
Das Reisebüro ist verpflichtet, die zu vermittelnde Leistung des Reiseveranstalters
oder Leistungsträgers unter Bedachtnahme auf die Besonderheiten
des jeweils vermittelten Vertrages und auf die Gegebenheiten des jeweiligen
Ziellandes bzw. Zielortes nach bestem Wissen darzustellen.

3. Rechtsstellung und Haftung
Die Haftung des Reisebüros erstreckt sich auf
- die sorgfältige Auswahl des jeweiligen Veranstalters bzw. Leistungsträgers
sowie die sorgfältige Auswertung von gewonnenen Erfahrungen; - die einwandfreie
Besorgung von Leistungen einschließlich einer entsprechenden
Information des Kunden und Ausfolgung der Reisedokumente; - die nachweisliche
Weiterleitung von Anzeigen, Willenserklärungen und Zahlungen zwischen
Kunden und vermitteltem Unternehmen und umgekehrt (wie z. B. von Änderungen
der vereinbarten Leistung und des vereinbarten Preises, Rücktrittserklärungen,
Reklamationen). Das Reisebüro haftet nicht für die Erbringung der von ihm
vermittelten bzw. besorgten Leistung. Das Reiseunternehmen hat dem Kunden
mit der Reisebestätigung den Firmenwortlaut (Produktname), die Anschrift des
Reiseveranstalters und gegebenenfalls eines Versicherers zeitgleich bekannt zu
geben, sofern sich diese Angaben nicht schon im Prospekt, Katalog oder sonstigen
detaillierten Werbeunterlagen finden. Unterlässt es dies, so haftet es dem
Kunden als Veranstalter bzw. Leistungsträger.

4. Leistungsstörungen
Verletzt das Reisebüro die ihm aus dem Vertragsverhältnis obliegenden Pflichten,
so ist es dem Kunden zum Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet,
wenn es nicht beweist, dass ihm weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit zur
Last fallen. Für Vertragsverletzungen aufgrund minderen Verschuldens ist das
Reisebüro dem Kunden zum Ersatz eines daraus entstandenen Schadens bis zur
Höhe der Provision des vermittelten Geschäftes verpflichtet.

B. DAS REISEBÜRO ALS VERANSTALTER

Die nachstehenden Bedingungen sind Grundlagen des Vertrages – in der Folge
Reisevertrag genannt –, den Buchende mit einem Veranstalter entweder direkt
oder unter Inanspruchnahme eines Vermittlers schließen. Für den Fall des
Direktabschlusses treffen den Veranstalter die Vermittlerpflichten sinngemäß.
Der Veranstalter anerkennt grundsätzlich die gegenständlichen ALLGEMEINEN
REISEBEDINGUNGEN, Abweichungen sind in allen seinen detaillierten Werbeunterlagen
gemäß § 6 der Ausübungsvorschriften ersichtlich gemacht.

1. Buchung/Vertragsabschluß
Der Reisevertrag kommt zwischen dem Buchenden und dem Veranstalter dann
zustande, wenn Übereinstimmung über die wesentlichen Vertragsbestandteile
(Preis, Leistung und Termin) besteht. Dadurch ergeben sich Rechte und Pflichten
für den Kunden.

2. Wechsel in der Person des Reiseteilnehmers
Ein Wechsel in der Person des Reisenden ist dann möglich, wenn die Ersatzperson
alle Bedingungen für die Teilnahme erfüllt und kann auf zwei Arten erfolgen.

2.1. Abtretung des Anspruchs auf Reiseleistung
Die Verpflichtungen des Buchenden aus dem Reisevertrag bleiben aufrecht,
wenn er alle oder einzelne Ansprüche aus diesem Vertrag an einen Dritten abtritt.
In diesem Fall trägt der Buchende die sich daraus ergebenden Mehrkosten.

2.2. Übertragung der Reiseveranstaltung
Ist der Kunde gehindert, die Reiseveranstaltung anzutreten, so kann er das
Vertragsverhältnis auf eine andere Person übertragen. Die Übertragung ist dem
Veranstalter entweder direkt oder im Wege des Vermittlers binnen einer angemessenen
Frist vor dem Abreisetermin mitzuteilen. Der Reiseveranstalter kann
eine konkrete Frist vorweg bekannt geben. Der Überträger und der Erwerber
haften für das noch unbeglichene Entgelt sowie gegebenenfalls für die durch die
Übertragung entstandenen Mehrkosten zu ungeteilter Hand.

3. Vertragsinhalt, Informationen und sonstige Nebenleistungen
Über die auch den Vermittler treffenden Informationspflichten (nämlich Informationen
über Pass-, Visa-, Devisen, Zoll- und gesundheitspolizeiliche Einreisevorschriften)
hinaus hat der Veranstalter in ausreichender Weise über die von
ihm angebotene Leistung zu informieren. Die Leistungsbeschreibungen im zum
Zeitpunkt der Buchung gültigen Katalog bzw. Prospekt sowie die weiteren darin
enthaltenen Informationen sind Gegenstand des Reisevertrages, es sei denn,
dass bei der Buchung anderslautende Vereinbarungen getroffen wurden. Es wird
aber empfohlen, derartige Vereinbarungen unbedingt schriftlich festzuhalten.

4. Reisen mit besonderen Risken
Bei Reisen mit besonderen Risken (z. B. Expeditionscharakter) haftet der Veranstalter
nicht für die Folgen, die sich im Zuge des Eintrittes der Risken ergeben,
wenn dies außerhalb seines Pflichtenbereiches geschieht. Unberührt bleibt die
Verpflichtung des Reiseveranstalters, die Reise sorgfältig vorzubereiten und die
mit der Erbringung der einzelnen Reiseleistungen beauftragten Personen und
Unternehmen sorgfältig auszuwählen.

5. Rechtsgrundlagen bei Leistungsstörungen

5.1. Gewährleistung
Der Kunde hat bei nicht oder mangelhaft erbrachter Leistung einen Gewährleistungsanspruch.
Der Kunde erklärt sich damit einverstanden, dass ihm der
Veranstalter an Stelle seines Anspruches auf Wandlung oder Preisminderung
in angemessener Frist eine mangelfreie Leistung erbringt oder die mangelhafte
Leistung verbessert. Abhilfe kann in der Weise erfolgen, dass der Mangel
behoben wird oder eine gleich- oder höherwertige Ersatzleistung, die auch die
ausdrückliche Zustimmung des Kunden findet, erbracht wird.

5.2. Schadenersatz
Verletzen der Veranstalter oder seine Gehilfen schuldhaft die dem Veranstalter
aus dem Vertragsverhältnis obliegenden Pflichten, so ist dieser dem Kunden zum
Ersatz des daraus entstandenen Schadens verpflichtet. Soweit der Reiseveranstalter
für andere Personen als seine Angestellten einzustehen hat, haftet er
- ausgenommen in Fällen eines Personenschadens - nur, wenn er nicht beweist,
dass diese weder Vorsatz noch grobe Fahrlässigkeit treffen. Außer bei Vorsatz
und grober Fahrlässigkeit trifft den Reiseveranstalter keine Haftung für Gegenstände,
die üblicherweise nicht mitgenommen werden, außer er hat diese in
Kenntnis der Umstände in Verwahrung genommen. Es wird daher dem Kunden
empfohlen, keine Gegenstände besonderen Werts mitzunehmen. Weiters wird
empfohlen, die mitgenommenen Gegenstände ordnungsgemäß zu verwahren.

5.3. Mitteilung von Mängeln
Der Kunde hat jeden Mangel der Erfüllung des Vertrages, den er während der
Reise feststellt, unverzüglich einem Repräsentanten des Veranstalters mitzuteilen.
Dies setzt voraus, dass ihm ein solcher bekannt gegeben wurde und dieser
an Ort und Stelle ohne nennenswerte Mühe erreichbar ist. Die Unterlassung
dieser Mitteilung ändert nichts an den unter 5.1. beschriebenen Gewährleistungsansprüchen
des Kunden. Sie kann ihm aber als Mitverschulden angerechnet
werden und insofern seine eventuellen Schadenersatzansprüche schmälern.
Der Veranstalter muss den Kunden aber schriftlich entweder direkt oder im Wege
des Vermittlers auf diese Mitteilungspflicht hingewiesen haben. Ebenso muss
der Kunde gleichzeitig darüber aufgeklärt worden sein, dass eine Unterlassung
der Mitteilung seine Gewährleistungsansprüche nicht berührt, sie allerdings
als Mitverschulden angerechnet werden kann. Gegebenenfalls empfiehlt es
sich, in Ermangelung eines örtlichen Repräsentanten entweder den jeweiligen
Leistungsträger (z. B. Hotel, Fluggesellschaft) oder direkt den Veranstalter über
Mängel zu informieren und Abhilfe zu verlangen.

5.4. Haftungsrechtliche Sondergesetze
Der Veranstalter haftet bei Flugreisen unter anderem nach dem Warschauer
Abkommen und seinem Zusatzabkommen, bei Bahn- und Busreisen nach dem
Eisenbahn- und Kraftfahrzeughaftpflichtgesetz.

6. Geltendmachung von allfälligen Ansprüchen
Um die Geltendmachung von Ansprüchen zu erleichtern, wird dem Kunden empfohlen,
sich über die Nichterbringung oder mangelhafte Erbringung von Leistungen
schriftliche Bestätigungen geben zu lassen bzw. Belege, Beweise, Zeugen
zu sichern. Gewährleistungsansprüche von Verbrauchern können innerhalb von
2 Jahren geltend gemacht werden. Schadenersatzansprüche verjähren nach 3
Jahren. Es empfiehlt sich im Interesse des Reisenden, Ansprüche unverzüglich
nach Rückkehr von der Reise direkt beim Veranstalter oder im Wege des vermittelnden
Reisebüros geltend zu machen, da mit zunehmender Verzögerung mit
Beweisschwierigkeiten zu rechnen ist.

7. Rücktritt vom Vertrag

7.1. Rücktritt des Kunden vor Antritt der Reise

7.1.a) Rücktritt ohne Stornogebühr
Abgesehen von den gesetzlich eingeräumten Rücktrittsrechten kann der Kunde,
ohne dass der Veranstalter gegen ihn Ansprüche hat, in folgenden, vor Beginn
der Leistung eintretenden Fällen zurücktreten: Wenn wesentliche Bestandteile
des Vertrages, zu denen auch der Reisepreis zählt, erheblich geändert werden.
In jedem Fall ist die Vereitelung des bedungenen Zwecks bzw. Charakters der
Reiseveranstaltung, sowie eine gemäß Abschnitt 8.1. vorgenommene Erhöhung
des vereinbarten Reisepreises um mehr als 10 Prozent eine derartige Vertragsänderung.
Der Veranstalter ist verpflichtet, entweder direkt oder im Wege des
vermittelnden Reisebüros dem Kunden die Vertragsänderung unverzüglich zu
erklären und ihn dabei über die bestehende Wahlmöglichkeit, entweder die Vertragsänderung
zu akzeptieren oder vom Vertrag zurückzutreten, zu belehren; der
Kunde hat sein Wahlrecht unverzüglich auszuüben. Sofern den Veranstalter ein
Verschulden am Eintritt des den Kunden zum Rücktritt berechtigenden Ereignisses
trifft, ist der Veranstalter diesem gegenüber zum Schadenersatz verpflichtet.

7.1.b) Anspruch auf Ersatzleistung
Der Kunde kann, wenn er von den Rücktrittsmöglichkeiten laut lit. a nicht Gebrauch
macht und bei Stornierung des Reiseveranstalters ohne Verschulden des
Kunden, an Stelle der Rückabwicklung des Vertrages dessen Erfüllung durch
die Teilnahme an einer gleichwertigen anderen Reiseveranstaltung verlangen,
sofern der Veranstalter zur Erbringung dieser Leistung in der Lage ist. Neben
dem Anspruch auf ein Wahlrecht steht dem Kunden auch ein Anspruch auf Schadenersatz
wegen Nichterfüllung des Vertrages zu, sofern nicht die Fälle des 7.2.
zum Tragen kommen.

7.1.c) Rücktritt mit Stornogebühr
Die Stornogebühr steht in einem prozentuellen Verhältnis zum Reisepreis und
richtet sich bezüglich der Höhe nach dem Zeitpunkt der Rücktrittserklärung und
der jeweiligen Reiseart. Als Reisepreis bzw. Pauschalpreis ist der Gesamtpreis
der vertraglich vereinbarten Leistung zu verstehen. Der Kunde ist in allen nicht
unter lit. a genannten Fällen gegen Entrichtung einer Stornogebühr berechtigt,
vom Vertrag zurückzutreten. Im Falle der Unangemessenheit der Stornogebühr
kann diese vom Gericht gemäßigt werden. Je nach Reiseart ergeben sich pro
Person folgende Stornosätze:

7.2. Sonderflüge (Charter), Gruppen-IT (Gruppenpauschalreisen im Linienverkehr),
Autobusgesellschaftsreisen (Mehrtagesfahrten)

 7.2.1) Bei der Stornierung eines Linienbustickets werden bis zur Ticketausstellung (ca. 14 Tage vor Abreise) keine Stornogebühren verrechnet. Danach fallen 100% Stornokosten an.

7.2.2) Bei Sitzplatzstornierung im Charterbus werden 100% Storno verrechnet.

7.2.3) Bei der Stornierung eines Zugtickets werden bis zur Ticketausstellung (ca. 14 Tage vor Abreise) keine Stornogebühren verrechnet. Danach fallen 100% Stornokosten an.

7.2.4) Bei Flug Buchungen gelten die Stornobedingungen der gebuchten Fluglinie

7.3. Einzel-IT (individuelle Pauschalreisen im Linienverkehr), Bahngesellschaftsreisen
(ausgenommen Sonderzüge)
bis 30. Tag vor Reiseantritt: 10%, ab 29. bis 20. Tag vor Reiseantritt: 15%, ab 19.
bis 10. Tag vor Reiseantritt: 20%, ab 9. bis 4. Tag vor Reiseantritt: 30%, ab dem
3. Tag (72 Stunden) vor Reiseantritt:45% des Reisepreises.
Für Hotelunterkünfte, Ferienwohnungen, Schiffsreisen, Bus-Eintagesfahrten, Sonderzüge
und Linienflugreisen zu Sondertarifen gelten besondere Bedingungen.
Diese sind im Detailprogramm anzuführen.

7.4. Storno einzelner Personen:

7.4.1) Bis 10 Wochen vor Projektbeginn ist eine Reduktion der bei Fixierung genannten Teilnehmerzahl bis maximal 10% kostenfrei. Es wird auf die nächste ganze Person aufgerundet. Darüber hinaus werden 5% Stornogebühren pro Person verrechnet.

7.4.2) Zwischen 69 Tagen und 10 Tagen vor Projektbeginn werden für jede stornierte Person 10% Stornokosten verrechnet.

7.4.3) Zwischen 9 Tagen und einem Werktag vor Projektbeginn werden für jede stornierte Person 30% Stornokosten verrechnet.

7.4.4) Bei Nichterscheinen (No show) werden 100% verrechnet.


7.5. Storno der gesamten Gruppe

7.5.1) Bei Totalstorno ab 10 Wochen vor Projektbeginn werden 30% Stornogebühren verrechnet.

7.5.2) Zwischen 35 Tagen und 10 Tagen vor Projektbeginn sind 50% Stornogebühren fällig.

7.5.3) Ab 9 Tagen vor Projektbeginn werden 100% Stornokosten verrechnet.

7.6. Ausnahmen

7.6.1) Im bestätigten Krankheitsfall werden die Kosten der Projekttage vollständig rückerstattet. Eine Krankenbestätigung vom Arzt oder Krankenhaus und das Formular zur Rückerstattung von einbezahltem Geld sind per Email, Fax oder Post an FREIRAUM zu senden.

7.6.2) Sollte der Krankheitsfall eines/r SchülerIn am Standort eintreten und dadurch eine Abreise nötig sein, wird nur der aliquote, konsumierte Teil verrechnet.

7.6.3) Bei Begrüßungstagen kompakt, Begrüßungswochen (in der 5. Schulstufe)
und Outdoorwochen zur Teamzusammenführung (in der 7. oder 9. Schulstufe), die im Herbst zu Schulbeginn stattfinden muss die fixe TeilnehmerInnenzahl bis spätestens zum Freitag der 1. Schulwoche FREIRAUM schriftlich mitgeteilt werden. Ab dann gelten die Stornobedingungen.


7.7. Änderungen der TeilnehmerInnenzahl und allfällige Stornierungen bedürfen der Schriftform (per Email oder Fax). Es gilt der Zeitpunkt des Einlangens der Verständigung bei der FREIRAUM GmbH, Rennweg 79, A-1030 Wien (Faxnummer: 01-602 6944).

7.8. Rücktritt des Veranstalters vor Antritt der Reise
a) Der Veranstalter wird von der Vertragserfüllung befreit, wenn eine in der
Ausschreibung von vornherein bestimmte Mindestteilnehmerzahl nicht erreicht
wird und dem Kunden die Stornierung innerhalb der in der Beschreibung der
Reiseveranstaltung angegebenen oder folgenden Fristen schriftlich mitgeteilt
wurde: – bis zum 20. Tag vor Reiseantritt bei Reisen von mehr als 6 Tagen, - bis
zum 7. Tag vor Reiseantritt bei Reisen von 2 bis 6 Tagen, – bis 48 Stunden
vor Reiseantritt bei Tagesfahrten. Trifft den Veranstalter an der Nichterreichung
der Mindestteilnehmerzahl ein über die leichte Fahrlässigkeit hinausgehendes
Verschulden, kann der Kunde Schadenersatz verlangen; dieser ist mit der
Höhe der Stornogebühr pauschaliert. Die Geltendmachung eines diesen Betrag
übersteigenden Schadens wird nicht ausgeschlossen. b) Die Stornierung erfolgt
aufgrund höherer Gewalt, d. h. aufgrund ungewöhnlicher und unvorhersehbarer
Ereignisse, auf die derjenige, der sich auf höhere Gewalt beruft, keinen Einfluss
hat und deren Folgen trotz Anwendung der gebotenen Sorgfalt nicht hätten vermieden
werden können. Hiezu zählt jedoch nicht die Überbuchung, wohl aber
staatliche Anordnungen, Streiks, Krieg oder kriegsähnliche Zustände, Epidemien,
Naturkatastrophen usw. c) In den Fällen a) und b) erhält der Kunde den eingezahlten
Betrag zurück. Das Wahlrecht gemäß 7.1.b, 1. Absatz steht ihm zu.

7.9. Rücktritt des Veranstalters nach Antritt der Reise
Der Veranstalter wird von der Vertragserfüllung dann befreit, wenn der Kunde im
Rahmen einer Gruppenreise die Durchführung der Reise durch grob ungebührliches
Verhalten, ungeachtet einer Abmahnung, nachhaltig stört. In diesem Fall
ist der Kunde, sofern ihn ein Verschulden trifft, dem Veranstalter gegenüber zum
Ersatz des Schadens verpflichtet.

8. Änderungen des Vertrages
8.1. Preisänderungen
Der Veranstalter behält sich vor, den mit der Buchung bestätigten Reisepreis
aus Gründen, die nicht von seinem Willen abhängig sind, zu erhöhen, sofern der
Reisetermin mehr als zwei Monate nach dem Vertragsabschluss liegt. Derartige
Gründe sind ausschließlich die Änderung der Beförderungskosten - etwa der
Treibstoffkosten -, der Abgaben für bestimmte Leistungen, wie Landegebühren,
Ein- oder Ausschiffungsgebühren in Häfen und entsprechende Gebühren auf
Flughäfen oder die für die betreffende Reiseveranstaltung anzuwendenden
Wechselkurse. Bei einer Preissenkung aus diesen Gründen ist diese an den Reisenden
weiterzugeben. Innerhalb der Zweimonatsfrist können Preiserhöhungen
nur dann vorgenommen werden, wenn die Gründe hiefür bei der Buchung im
einzelnen ausgehandelt und am Buchungsschein vermerkt wurden. Ab dem 20.
Tag vor dem Abreisetermin gibt es keine Preisänderung. Eine Preisänderung ist
nur dann zulässig, wenn bei Vorliegen der vereinbarten Voraussetzungen auch
eine genaue Angabe zur Berechnung des neuen Preises vorgesehen ist. Dem
Kunden sind Preisänderungen und deren Umstände unverzüglich zu erklären. Bei
Änderungen des Reisepreises um mehr als 10% ist ein Rücktritt des Kunden vom
Vertrag ohne Stornogebühr jedenfalls möglich (siehe Abschnitt 7.1.a.).

8.2. Leistungsänderungen nach Antritt der Reise
Bei Änderungen, die der Veranstalter zu vertreten hat, gelten jene Regelungen,
wie sie in Abschnitt 5 (Rechtsgrundlagen bei Leistungsstörungen) dargestellt
sind. Ergibt sich nach der Abreise, dass ein erheblicher Teil der vertraglich vereinbarten
Leistungen nicht erbracht wird oder nicht erbracht werden kann, so hat
der Veranstalter ohne zusätzliches Entgelt angemessene Vorkehrungen zu treffen,
damit die Reiseveranstaltung weiter durchgeführt werden kann. Können solche
Vorkehrungen nicht getroffen werden oder werden sie vom Kunden aus triftigen
Gründen nicht akzeptiert, so hat der Veranstalter ohne zusätzliches Entgelt gegebenenfalls
für eine gleichwertige Möglichkeit zu sorgen, mit der der Kunde zum
Ort der Abreise oder an einen anderen mit ihm vereinbarten Ort befördert wird.
Im übrigen ist der Veranstalter verpflichtet, bei Nichterfüllung oder mangelhafter
Erfüllung des Vertrages dem Kunden zur Überwindung von Schwierigkeiten nach
Kräften Hilfe zu leisten.

9. Auskunftserteilung an Dritte
Auskünfte über die Namen der Reiseteilnehmer und die Aufenthaltsorte von
Reisenden werden an dritte Personen auch in dringenden Fällen nicht erteilt,
es sei denn, der Reisende hat eine Auskunftserteilung ausdrücklich gewünscht.
Die durch die Übermittlung dringender Nachric hten entstehenden Kosten gehen
zu Lasten des Kunden. Es wird daher den Reiseteilnehmern empfohlen, ihren
Angehörigen die genaue Urlaubsanschrift bekanntzugeben.

10. Allgemeines
Die unter B angeführten Abschnitte 7.1. lit. c, vormals lit. b (Rücktritt), 7.1.
lit d, vormals lit. c (No-show) sowie 8.1. (Preisänderungen) sind als unverbindliche
Verbandsempfehlung unter 1 Kt 718/91-3 und sind nunmehr als solche unter
25 Kt 793/96-3 im Kartellregister eingetragen.