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Über die Bedeutung von Wienwochen für ihre SchülerInnen

Dipl. Päd. Mag. Dr. Susanne Koller, NMS Theresianum Eisenstadt, unterrichtet Deutsch und Werken und ist immer auch Klassenvorstand. Im Interview erzählt sie unter anderem, warum sie Wienwochen für so wichtig hält.

Nach ihrem Studium der Psychologie ist sie an der Schule geblieben und arbeitet dort auch als Beratungslehrerin (Psychagogin). Sie absolviert gerade ihr 40. Dienstjahr und ist eine der treuesten StammkundInnen von FREIRAUM.

„Wien zu kennen, halte ich für absolut sinnvoll für den weiteren Lebensweg der SchülerInnen. Bei Wienwochen packe ich möglichst viel hinein, damit meine Klasse alles kennenlernen kann, was wichtig ist. Wien ist die Bundeshauptstadt, da gehört es einfach dazu bedeutende Sehenswürdigkeiten und Orte zu kennen.

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Wienprogramme bei FREIRAUM bieten klassisches Sightseeing in jugendgerechter Aufbereitung

Wien muss man kennen

Die Kinder sollen das in der Schulzeit zumindest einmal erlebt haben – in einer Art, dass sie es sich merken und sich gerne daran erinnern. Sie sollen die Scheu vor einer Großstadt ablegen, sich orientieren, einen Plan lesen und die öffentlichen Verkehrsmittel benutzen können. Ich möchte, dass sie ein Stück Selbständigkeit erlangen. Mit den FREIRAUM Programmen geht das sehr gut, weil vieles spielerisch abläuft und gut auf die Jugendlichen abgestimmt ist. Das ist mir auch im Hinblick auf später wichtig. Sie sollen nicht vor einem Studium in Wien zurückscheuen, weil ihnen die Stadt fremd und zu groß vorkommt – das habe ich schon öfter von SchülerInnen gehört. Meine Klassen haben diese Scheu nicht. Bestimmte Erlebnisse und Erfahrungen vergessen sie nie. Das bleibt!

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Ausgewählte, geprüfte Quartiere mit zum Wohlfühlen stehen für eine Wienwoche mit FREIRAUM zur freien Wahl.

„Ich schätze FREIRAUM sehr“

Ich kenne FREIRAUM seit den allerersten Anfängen und fahre seitdem alle vier Jahre mit meiner jeweiligen Klasse nach Wien, immer mit FREIRAUM. Ich schätze FREIRAUM und das Wienwochen-Angebot wirklich sehr. Viele sehr gute und immer wieder zusätzliche neue Programme. Eine tolle Organisation, ein sehr nettes einfühlsames Team, BetreuerInnen, die sich super auf die 14-jährigen einstellen können. In den paar Tagen entwickelt sich da sehr oft eine feine Beziehung. Vor allem gefällt mir, dass die BetreuerInnen sich sehr flexibel auch auf spontane Extrawünsche einstellen – ob es ums Essen geht oder darum, etwas zusätzlich anzuschauen. Das hat immer großartig geklappt und das schätze ich sehr.

Mein bevorzugtes Quartier in Wien ist das Gästehaus am Wilhelminenberg. Da sind wir als Klasse fast immer alleine, wenn wir in der dritten oder vierten Schulwoche fahren. Wir erleben dort die Pracht des Herbstes, haben Wanderwege und Wiesen für uns, haben einen grandiosen Blick auf Wien von oben. Mit Bus und U-Bahn ist alles leicht erreichbar.

Ich bin jetzt in meinem 40. Dienstjahr, zwei Jahre habe ich noch vor mir und einmal fahre ich noch nach Wien mit meiner Klasse. Und ich liebe meinen Job! Die Kinder brauchen heutzutage eine gute Betreuung, mehr denn je. In meiner Pension will ich dann Bücher schreiben.“

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